New York (AFP) Der britische Energiekonzern BP hat nach Auffassung eines US-Bundesgerichts mit grob fahrlässigem Handeln die schwere Ölpest im Golf von Mexiko von vier Jahren verursacht. Das Unternehmen habe sich "rücksichtslos" verhalten und Risiken bei der Ölplattform "Deepwater Horizon" bewusst ignoriert, befand der in New Orleans ansässige Bundesrichter Carl Barbier am Donnerstag. Auf BP könnten nun zusätzliche Strafen und Schadenersatzzahlungen in Höhe von bis zu 18 Milliarden Dollar (13,7 Milliarden Euro) zukommen.