Berlin (AFP) Die Mehrheit der Finanzberater lehnt die 2010 eingeführte Protokollpflicht für Beratungsgespräche einer Umfrage zufolge ab. Rund 60 Prozent stuften sie als schlechte Idee ein, teilte die Fachzeitschrift "Der Zertifikateberater" am Mittwoch in Berlin mit. Auch bei einer Reihe von Kunden komme die umfassende Dokumentierung nach Auffassung der Berater nicht gut an. Ein Drittel der Zuständigen bei Banken und Sparkassen beobachte eine ablehnende Haltung ihrer Kunden gegenüber den Papieren. Fast ebenso viele seien davon überzeugt, dass die Kundschaft lieber auf die Protokolle verzichten würde.