Jerusalem (AFP) Nach Vorwürfen rund um den Tod eines Palästinensers in israelischer Haft ist die Leiche des 35-Jährigen am Mittwoch obduziert worden. Eine Autopsie sei im Gange, sagte eine Sprecherin der israelischen Strafvollzugsbehörde. Am Dienstag hatten die israelischen Behörden erklärt, der Palästinenser sei an den Folgen eines Suizidversuchs in dem Gefängnis im südlichen Beerscheba gestorben. Die palästinensische Seite, darunter auch die Familie des Toten, wies diese Version zurück und forderte eine unabhängige Untersuchung der "mysteriösen" Todesumstände.