Portoroz (AFP) Ungeachtet scharfer Kritik von Umweltschützern hat die Internationale Walfangkommission (IWC) Grönland eine neue Quote zur Jagd der Meeressäuger zugeteilt. Die Ureinwohner dürfen künftig wieder jährlich mehr als 200 Wale erlegen, entschied die IWC am Montag bei ihrer Sitzung im slowenischen Portoroz nach Angaben von Umweltschützern. Demnach votierten die Mitgliedsländer mit 46 zu elf Stimmen für die Wiederzuteilung einer Fangquote von 176 Zwergwalen, 19 Finnwalen, zehn Buckelwalen und zwei Grönlandwalen. Es gab drei Enthaltungen.