Berlin (AFP) In der ersten Tarifrunde bei Karstadt seit der Übernahme durch den österreichischen Investor René Benko hat die Arbeitgeberseite nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ihre Sanierungspläne vorgestellt und zugleich neue Einschnitte für die Mitarbeiter angedeutet. Die Pläne erschöpften sich bisher "fast ausschließlich in weiteren Kosteneinsparungen", kritisierte Verdi am Freitag in Berlin. So hätten die Arbeitgeber angekündigt, auch in den nächsten Jahren keine Tariferhöhungen an die Beschäftigten zahlen zu wollen. Zudem hätten sie das Weihnachts- und das Urlaubsgeld auf den Prüfstand gestellt und eine Verlängerung der tariflichen Regelarbeitszeit verlangt.