Seoul (AFP) Ein US-Bürger hat sich laut nordkoreanischen Staatsmedien gezielt in einem Straflager inhaftieren lassen, um aus dem Inneren des Gefängnissystems des abgeschotteten Landes berichten zu können. Der 24-Jährige habe die "törichte Idee" gehabt, das System der Straflager auszuspionieren, indem er sich dort habe inhaftieren lassen, schrieb die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. Seine Feindschaft gegenüber Nordkorea sei durch Publikationen genährt worden, die er in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gelesen habe, als er dort als arbeitsloser Studienabbrecher gelebt habe.