Peking (AFP) Wegen eines Anschlags auf den Imam von Chinas größter Moschee in der westlichen Unruheprovinz Xinjiang sind zwei junge Männer zum Tod verurteilt worden. Die 18 und 19 Jahre alten Angeklagten Gheni Hasan und Nurmemet Abidilimit wurden am Sonntag des Mordes und der "Gründung und Führung einer Terrororganisation" schuldig gesprochen, wie Staatsmedien berichteten. Ein dritter Mitangeklagter wurde demnach zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht warf den Angeklagten, die ihren Namen nach zu urteilen vermutlich der muslimischen Minderheit der Uiguren angehören, "religiösen Extremismus" vor.