Brüssel (AFP) Vor den Anhörungen der designierten EU-Kommissare hat der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), den Kandidaten eine harte Befragung in Aussicht gestellt. Die zuständigen Ausschüsse des EU-Parlaments würden die Bewerber mit "richtig harten Fragen konfrontieren; Fragen, die die Kompetenz testen sollen", sagte Schulz am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass das Parlament seine Zustimmung in manchen Fällen verweigere. "Erfahrungsgemäß gehen nie alle Kandidaten durch", sagte Schulz. "Wen es jetzt trifft, darüber kann ich nicht spekulieren."