Potsdam (AFP) Ein Jahr nach der Flüchtlingstragödie vor der italienischen Insel Lampedusa mit 366 Toten hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine Fortführung der Mittelmeer-Operation "Mare Nostrum" angemahnt. Der Einsatz habe bislang 141.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet, sagte die Generalsekretärin der deutschen Amnesty-Sektion, Selmin Caliskan, am Donnerstagabend dem Radiosender radioeins.