Dakar/Berlin (dpa) - Die Bundeswehr hat die Luftbrücke ins westafrikanische Ebola-Gebiet gestartet. Eine Transall-Transportmaschine brachte fünf Tonnen Hilfsgüter vom senegalesischen Dakar in die liberianische Hauptstadt Monrovia.

Das sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Es wurde demnach unter anderem medizinisches Material wie Schutzanzüge geliefert. Seit wenigen Tagen sind zwei Transall-Maschinen in Dakar für die Luftbrücke stationiert, an der auch die USA und Frankreich beteiligt sind. Die Bundeswehr will in den nächsten Wochen auch freiwillige Helfer in das Ebola-Gebiet schicken. Die Ausbildung dafür soll Mitte Oktober beginnen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gab bekannt, dass die Zahl der registrierten Ebola-Toten in Westafrika weiter gestiegen ist - auf bislang 3431 Menschen. Am stärksten ist den Angaben zufolge Liberia betroffen, wo 2069 Menschen an der Seuche starben. Die Zahl der registrierten Infizierten in Guinea, Liberia und Sierra Leone stieg unterdessen auf 7470.