Bremen (SID) - Trainer Robin Dutt und Verteidiger Assani Lukimya machen Bundesliga-Schlusslicht Werder Bremen trotz der sportlichen Talfahrt der Hanseaten Hoffnung auf Besserung. "Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, die bisherigen Leistungen müssen uns Hoffnung geben. Wenn du so spielst, kannst du nicht dauerhaft so eine Punkteausbeute haben", sagte Dutt am Sonntag nach dem enttäuschenden 1:1 (1:1) gegen den SC Freiburg.

Die Mannschaft habe eine "Ergebniskrise", die ihn wütend mache: "Ich bin auch sauer, weil normalerweise andere Leistungen auf diesen Platz führen. Wir müssten deutlich weiter oben stehen." Dass es Diskussionen um seinen Job gebe, sei "normal". "Es ist meine Aufgabe, mich in den Wind zu stellen. Das muss ich abkönnen", sagte der 49-Jährige.

Lukimya unterstützt seinen Trainer. "Die Mannschaft funktioniert noch. Ich finde nicht, dass wir so spielen wie jemand, der auf dem 18. Tabellenplatz steht", sagte der 28-Jährige.

Er traue der Mannschaft zu, "dass wir eine Serie starten können", sagte Lukimya. Auch Dutt nahm der Deutsch-Kongolese in Schutz: "Die Mannschaft steht wirklich hundertprozentig hinter dem Trainer. Er geht mit der Situation sehr gut um."

Das kommende Spiel bei Rekordmeister und Tabellenführer Bayern München mag Lukimya deswegen auch nicht vorzeitig abschenken. "Wenn wir in München alles abrufen, was wir drauf haben, und kämpferisch eine hervorragende Leistung zeigen, dann ist da auch was möglich", sagte der frühere Düsseldorfer.