Oslo (AFP) Norwegische Tierschützer haben die Vergabe des diesjährigen Medizin-Nobelpreises an ihre Landsleute, das Forscherehepaar May-Britt und Edvard Moser, kritisiert. Es sei "traurig", dass Forschungen mit dem Nobelpreis belohnt würden, die nützlich seien, jedoch nicht ethischen Kriterien entsprächen, sagte eine Sprecherin der norwegischen Tierschutzallianz, Live Kleveland, der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Bei ihren Experimenten hätten die Forscher Instrumente in die Köpfe von Ratten implantiert, dabei teilweise ihre Gehirne zerstört und die Tiere Angst und Stress ausgesetzt.