Stockholm (AFP) Der diesjährige Medizin-Nobelpreis geht an den US-britischen Neurowissenschaftler John O'Keefe sowie an zwei norwegische Kollegen, das Ehepaar May-Britt und Edvard Moser. Wie das Nobelpreis-Komitee am Montag in Stockholm mitteilte, wurden die drei Wissenschaftler für die Entdeckung von Zellen ausgezeichnet, die eine Art inneres "Navigationssystem im Gehirn" bilden. Dieses System spiele eine maßgebliche Rolle bei der räumlichen Orientierung.