Istanbul (AFP) Angesichts der gewaltsamen Zusammenstöße zwischen prokurdischen Demonstranten und Sicherheitskräften in den vergangenen Tagen plant der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan schärfere Sicherheitsgesetze. Die Türkei "wäre kein Staat, wenn sie nicht in der Lage wäre, ein paar Gauner dazu zu bringen, sich zu beugen", sagte Erdogan am Sonntag bei einem Auftritt in der nordosttürkischen Stadt Bayburt. "Wir werden mehr unternehmen", fügte er hinzu. Bereits am Vorabend hatte Erdogan in der Nachbarstadt Rize gesagt, das Parlament solle schnell neue Gesetze erlassen, "um die Straßen rasch von diesen Vandalen zu säubern".