Straßburg (AFP) Zehn Jahre nach dem Geiseldrama von Beslan hat sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit der blutigen Tragödie befasst. Bei einer Anhörung in Straßburg ging es am Dienstag um die Verantwortung des russischen Staates für den Ausgang der Geiselnahme. Bei der Erstürmung einer von pro-tschetschenischen Rebellen besetzten Schule in Nordossetien starben im September 2004 mehr als 330 Geiseln, unter ihnen 186 Kinder.