Wien (AFP) Am Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika beteiligt sich jetzt auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). Wie die Institution am Dienstag mitteilte, will sie in den kommenden Wochen ein spezielles Gerät nach Sierra Leone schicken, das eine raschere Diagnose des tödlichen Virus ermöglicht als die herkömmlichen Labortests. Mit Hilfe der Methode der sogenannten Reverse-Transkriptase-Polymerasekettenreaktion (RT-PCR) lasse sich das Virus bereits binnen wenigen Stunden nachweisen, erklärte die IAEA weiter. Eine frühe Diagnose aber könne bei entsprechender medizinischer Behandlung die Überlebenschancen deutlich erhöhen.