Husum (dpa) – An der Nordseeküste in Schleswig-Holstein werden zurzeit täglich tote und schwer kranke Seehunde gefunden. "Seit Anfang Oktober sind insgesamt rund 150 tote Tiere entdeckt worden", sagte der Nationalparkamt-Sprecher Hendrik Brunckhorst in Husum. Tote Tiere seien bislang an den Küsten der Nordseeinseln Helgoland, Amrum, Föhr und Sylt gefunden worden. In Büsum untersuchten Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover, ob Staupe- oder Influenzaviren eine Rolle spielen. Tierschützer befürchten ein Massensterben von Seehunden.