München (AFP) Die im Bayerischen Nationalmuseum in München lagernden Stücke aus der Kunstsammlung des Nationalsozialisten Hermann Göring werden auf ihre Herkunft und mögliche rechtmäßige Besitzer geprüft. Das Museum stellte am Mittwoch Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu 72 Skulpturen vor, die durch Kauf, Raub oder Nötigung in Görings Sammlung gekommen waren. Bei diesen gibt es demnach in 15 Fällen Indizien, dass es sich um NS-Raubkunst handelt, teilte das Museum mit.