Buenos Aires (AFP) In Argentinien sind 15 Ex-Armeeangestellte und Zivilisten zu lebenslangen Haftstrafen wegen schwerer Menschenrechtsvergehen während der Militärdiktatur (1976-1983) verurteilt worden. Das Gericht in La Plata befand die Angeklagten am Freitag für schuldig, Häftlinge in einem Geheimgefängnis gefoltert und 135 von ihnen ermordet zu haben. Bei den meisten Verurteilten handelt es sich um Ex-Armeeangehörige, die übrigen waren zivile Regierungsangestellte. Vier weitere Angeklagte erhielten Haftstrafen von bis zu 13 Jahren.