Lagos (AFP) Die Islamistenorganisation Boko Haram setzt laut Aktivisten entführte Frauen im Nordosten Nigerias "an der Front" für ihren Kampf gegen die Sicherheitskräfte ein. Dies berichtete die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Montag unter Berufung auf Gespräche mit insgesamt 30 Frauen und Mädchen, die aus der Hand von Boko Haram wieder freikamen. Eine 19-Jährige gab demnach etwa an, dass sie gezwungen worden sei, in der Kampfzone Munition zu verteilen.