Gwangju (AFP) Gegen den Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre "Sewol" soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft die Todesstrafe verhängt werden. Für drei weitere ranghohe Besatzungsmitglieder forderte die Anklage am Montag in Gwangju lebenslange Haft. Kapitän Lee Joon Seok habe Schiff und Passagiere im Stich gelassen, lautete die Begründung. "Er hat sich gerechtfertigt und gelogen. Er hat kein Bedauern gezeigt (...) und daher fordern wir die Todesstrafe", hieß es weiter.