Berlin (AFP) Die von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante Attraktivitätsoffensive für die Bundeswehr könnte einem Medienbericht zufolge an Finanzproblemen scheitern. Aus einem internen Papier des Verteidigungsministeriums geht laut Bericht der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch hervor, dass der Behörde ab 2016 rund 300 Millionen Euro zur Finanzierung des Vorhabens fehlen. Diesem "Planungsvorschlag 2016" zufolge müssten durch das dafür eingeplante Geld "alle geplanten Neuvorhaben bei den militärischen Beschaffungen" im Jahr 2016 gestrichen werden. Einsparungen seien damit auch bei Waffenkäufen notwendig.