Hamburg (AFP) Regisseur Wim Wenders hat für den Erwerb seiner ersten Filmkamera ein großes Opfer gebracht. Als junger Mann habe er in Düsseldorf in der Auslage eines Pfandleihers eine Bolex-Kamera mit drei Objektiven entdeckt - "mein absoluter Traum", sagte Wenders dem "Zeit Magazin". Mit tausend Mark sei das Stück für ihn aber unerschwinglich gewesen. Also habe er schweren Herzens sein "herrliches Tenorsaxofon" in das Geschäft getragen und den Pfandleiher gefragt, was er dafür bekomme. "'Tausend Mark', sagte er natürlich." So blieb das Instrument da und Wenders nahm die Kamera mit.