Baikonur (dpa) - Wenige Stunden nach der Explosion des Raumfrachters "Cygnus" beim Start in den USA hat Russland einen Transporter mit Nachschub für die Internationale Raumstation ISS ins All geschossen. Die Sojus-Trägerrakete mit mehr als 2,5 Tonnen Nahrungsmitteln, Treibstoff und privater Post hob wie geplant gegen 8.10 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Die Progress М-25М sollte nach rund sechs Stunden an der ISS festmachen. Derzeit arbeiten drei Russen, zwei US-Amerikaner und der Deutsche Alexander Gerst auf dem Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilometer Höhe.