Berlin (AFP) Der geplante Verkauf der deutsch-niederländisch-britischen Nuklearfirma Urenco stößt hierzulande auf Widerstand: Oppositionspolitiker und Experten forderten nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag von der Bundesregierung, den Verkauf zu verhindern. "Jede Weitergabe von Wissen in der Urananreicherungstechnologie erhöht auch das Wissen bei der Atomwaffentechnologie", kritisierte die atompolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sylvia Kotting-Uhl, in der Zeitung. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums betonte in Berlin, die Bundesregierung werde einem Verkauf nur zustimmen, wenn "ein angemessener Rechtsrahmen" erreicht sei.