Donezk (dpa) - Nach den umstrittenen Wahlen der Separatisten in der Ostukraine droht dem Friedensprozess in der Krisenregion ein weiterer schwerer Rückschlag. Die militanten Aufständischen warnten die Zentralregierung in Kiew vor einem Scheitern des Dialogs. Die prowestliche Führung habe "die Menschen im Donbass zu lange im Unklaren gelassen", sagte Separatistenführer Denis Puschilin dem Fernsehsender Rossija-24. Daher hätten die Aufständischen handeln und selbst Wahlen organisieren müssen. Außenminister Pawel Klimkin kündigte ein entschlossenes Vorgehen gegen die Separatisten an.