Ouagadougou (AFP) Nach dem Sturz von Präsident Blaise Compaoré in Burkina Faso hat sich die Armee aus den Gesprächen über eine neue politische Übergangsordnung rasch wieder zurückgezogen. Oberst Auguste Denise Barry, die rechte Hand von Interimsstaatschef Isaac Zida, verließ am Samstag aus "zeitlichen" Gründen nach nur einer halben Stunde den Verhandlungssaal in der Hauptstadt Ouagadougou. Zuvor habe er die Vertreter von Opposition und Zivilgesellschaft sowie Stammes- und Religionsführer "ermutigt", ihre Arbeit am zivilen Übergangsprozess fortzuführen, sagte Barry vor Journalisten.