Warschau (AFP) Der neue Chef des Bundes der Vertriebenen (BdV) hat die Vertreibung von Millionen Deutschen aus Polen nach dem Zweiten Weltkrieg als "Verbrechen" und "schweren Fehler" bezeichnet. Bernd Fabritius (CSU) verurteilte in seinem ersten Interview mit einer polnischen Zeitung die damaligen Massenvertreibungen. Die Verschiebung der Grenze hätte "nicht automatisch ethnische Säuberungen auslösen dürfen", zitierte ihn die "Rzeczpospolita" am Montag.