Nürnberg (AFP) Hartz-IV-Empfänger schätzen ihre Gesundheit einer Studie zufolge schlechter ein als Erwerbstätige. Wie das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg am Montag mitteilte, gaben 45 Prozent der männlichen und 38 Prozent der weiblichen Hartz-IV-Empfänger in einer Befragung an, gesundheitlich stark eingeschränkt zu sein. Der Studie zufolge geht es Aufstockern nach eigener Einschätzung zwar gesundheitlich etwas besser als arbeitslosen Hartz-IV-Empfängern - beiden Gruppen gehe es aber deutlich schlechter als Erwerbstätigen ohne Grundsicherungsbezug. Von den Erwerbstätigen berichte nur jeder Fünfte von starken gesundheitlichen Einschränkungen.