Quito (AFP) Eine UN-Artenschutzkonferenz hat die Schutzmaßnahmen für bedrohte Tierarten ausgeweitet. Insgesamt 31 und damit fast alle vorgeschlagenen Arten wurden von den 120 Unterzeichnern der Konvention zum Schutz wandernder wildlebender Tierarten (CMS) am Sonntag zum Abschluss einer sechstägigen Konferenz im ecuadorianischen Quito neu auf die Schutzliste aufgenommen. Unter ihnen sind Eisbären, Gazellen und wandernde Singvögel. Als einziger unberücksichtigt blieb der Afrikanische Löwe, weil aus den betroffenen Ländern zu wenig Informationen vorlagen. An der Konferenz nahmen 900 Experten aus allen Mitgliedsstaaten teil, die höchste Zahl in der 35-jährigen CMS-Geschichte.