München (AFP) Angesichts der Kritik an den dubiosen Steuerpraktiken Luxemburgs hat sich Finanzminister Pierre Gramegna zum Kampf gegen Steuerflucht bereit erklärt. Die Bedingung sei aber, dass alle EU-Staaten mitziehen, sagte Gramegna der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Eine Einigung innerhalb der EU ist nicht die beste Idee der Welt. Trotzdem: Man kann andenken, ob die EU als Pionier vorangehen muss." Das Großherzogtum hatte bisher stets darauf bestanden, dass eine weltweite Lösung gegen die Steuerflucht von Konzernen gefunden werde.