London (AFP) Wegen Manipulationen am Devisenmarkt haben die Finanzaufsichtsbehörden in Großbritannien und den USA hohe Bußgelder gegen fünf Banken verhängt. In Großbritannien müssen die britischen Finanzinstitute HSBC und Royal Bank of Scotland (RBS), die US-Banken Citibank und JPMorgan Chase sowie das Schweizer Finanzinstitut UBS Bußgelder von jeweils mehr als 200 Millionen Pfund bezahlen, wie die dortige Regulierungsbehörde am Mittwoch mitteilte. Die Banken hätten es nicht geschafft, ihre Geschäftspraktiken im Devisenhandel zu kontrollieren, hieß es. Insgesamt belaufe sich das Bußgeld auf 1,1 Milliarden Pfund (1,4 Milliarden Euro). Nicht betroffen von der Einigung sei die Barclays Bank, gegen die weiter ermittelt werde.