Den Haag (AFP) Im Haager Prozess gegen den ehemaligen Vizepräsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Jean-Pierre Bemba, hat die Anklage dessen Verurteilung wegen der Verbrechen seiner Milizen in Zentralafrika gefordert. Der ehemalige Rebellenchef sei für das Leid der Opfer seiner Milizionäre zwischen 2002 und 2003 verantwortlich und müsse dafür bestraft werden, sagte der Vertreter der Staatsanwaltschaft, Jean-Jacques Badibanga, am Mittwoch zu Beginn seines Plädoyers vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag.