Frankfurt/Main (AFP) Die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) lehnt das jüngste Tarifangebot der Deutschen Bahn als unzureichend ab und droht mit umfangreichen Streiks im Januar. Die Bahn müsse bis zum 17. Dezember "erheblich nachlegen", forderte GDL-Chef Claus Weselsky am Donnerstag in Frankfurt am Main. Der Konzern hält einen Abschluss der Tarifverhandlungen mit der GDL und der konkurrierenden EVG vor Jahresende für unwahrscheinlich.