Marseille (AFP) Im Streit um Schadenersatzforderungen gegen den TÜV Rheinland wegen fehlerhafter französischer Brustimplantate mit Industrie-Silikon hat eine Ermittlungsrichterin in Marseille TÜV-Vertreter und ein Dutzend weitere Angestellte des Überwachungsvereins angehört. Alle Angehörten seien auf Antrag des TÜV Rheinland und als "Zeugen mit Rechtsbeistand" geladen worden, sagte der Anwalt des TÜV, Olivier Gutkès, am Donnerstag. Ein Zeuge mit Rechtsbeistand nimmt im französischen Rechtssystem eine Zwitterstellung zwischen Verdächtigem und Beschuldigtem ein. In dem Ermittlungsverfahren geht es um die Frage der fahrlässigen Körperverletzung.