Straßburg (AFP) Im Europaparlament wird es vorerst keinen Sonderausschuss geben, der sich mit der Affäre um milliardenschwere Steuervorteile für Großunternehmen in Luxemburg und einigen anderen Mitgliedstaaten befasst. Wie ein Sprecher des Parlaments mitteilte, lehnte eine Mehrheit der Fraktionsvorsitzenden eine entsprechende Forderung der Grünen am Donnerstag ab. Bei einem Treffen in der lettischen Hauptstadt Riga beauftragte die Konferenz der Präsidenten - der neben dem Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD) die Vorsitzenden der Fraktionen angehören - stattdessen den Wirtschaftsausschuss, zwei Berichte zum Thema "Steuerfairness in Europa" zu erarbeiten.