Manila (AFP) Philippinische Polizisten können laut einem Bericht von Amnesty International weitgehend ungehindert foltern, weil sie keine Angst vor einer Verurteilung haben müssen. Obwohl die Philippinen zwei wichtige internationale Abkommen gegen Folter ratifiziert hätten, nutzten Polizisten ungestraft Misshandlungsmethoden wie Elektroschocks, Schläge und Vergewaltigungen, heißt es in dem Bericht, der am Donnerstag in Manila und Berlin veröffentlicht wurde. Die Polizisten foltern demnach vor allem, um Geständnisse von mutmaßlichen Straftätern oder Geld zu erpressen.