München (AFP) Die Mitglieder des ADAC sollen sich künftig stärker beteiligen können. Der Verein wolle seine Mitglieder künftig "über alles informieren, was der ADAC tut, und auch befragen, bevor wir irgendwelche Meinungen an die Öffentlichkeit weitergeben", sagte Präsident August Markl am Montag im Bayerischen Rundfunk. Dass er als bislang kommissarischer Präsident zur Wahl antrat und nicht jemand Neues, hatte seinen Angaben zufolge einen einfachen Grund: "Es war schlichtweg so, dass sich niemand dafür gefunden hat in dieser doch relativ kurzen Zeit, dem ADAC sein Gesicht zu geben." Markl war am Wochenende mit 180 von 218 Stimmen gewählt worden; seine Amtszeit läuft bis 2017.