Brüssel (AFP) Die Europäische Union unterstützt den Reformprozess im südostasiatischen Myanmar in den kommenden Jahren mit insgesamt 688 Millionen Euro. Die Gelder würden bis zum Jahr 2020 gezahlt und sollten dem Land helfen, seine "zahlreichen Übergangsphasen" zu bewältigen, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Die Hilfen seien einerseits für die Entwicklung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft sowie für die Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung vorgesehen. Zudem sollten sie in den Ausbau des Bildungssystems und Projekte für eine bessere Regierungsführung sowie mehr Rechtsstaatlichkeit fließen.