Lima (dpa) - Auf der Klimakonferenz in der peruanischen Hauptstadt Lima haben die 195 Teilnehmerstaaten am frühen Morgen weiter um einen Kompromiss gerungen. Vor allem beim Thema Geld gingen die Meinungen heftig auseinander. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks war bereits kurz vor dem offiziellen Ende der Konferenz abgereist. In Lima soll ein brauchbares Gerüst entstehen, damit in einem Jahr in Paris die Einigung auf einen Weltklimavertrag gelingen kann. Unklar ist vor allem, wie die von 2020 an von den Industrieländern zugesagten 100 Milliarden Dollar pro Jahr zustande kommen sollen.