Jakarta (dpa) - Ein Erdrutsch hat in Indonesien mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen. 91 weitere werden noch vermisst, wie die Katastrophenschutzbehörde des südostasiatischen Landes mitteilte. Die Erdmassen begruben demnach 105 Häuser und mehrere Autos unter sich. Soldaten, Polizisten und andere Helfer suchen im Schlamm nach Überlebenden. Elf Menschen konnten schwer verletzt gerettet werden. Fernsehbilder zeigten, wie Soldaten und Einwohner mit bloßen Händen versuchten, Trümmer und Geröll wegzuräumen. Auslöser des Unglücks im Bezirk Banjarnegara auf der Insel Java waren tagelange Regenfälle.