Kabul (AFP) Kurz vor dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan hat die Gewalt gegen Zivilisten nie gekannte Ausmaße erreicht. Von Januar bis November seien 3188 Zivilisten getötet und 6429 weitere verletzt worden, teilte die UN-Mission in Afghanistan (Unama) am Samstag mit. Dies seien mehr Opfer als jemals zuvor seit Beginn der UN-Zählungen. Im Vergleich zum gesamten Jahr 2013 seien dies bereits jetzt 19 Prozent mehr Tote und Verletzte.