München (AFP) Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat eine zu geringe und zu späte Hilfe der internationalen Gemeinschaft für die von Ebola betroffenen Staaten in Westafrika beklagt. Die internationale MSF-Präsidentin Joanne Liu kritisierte im Magazin "Focus" aus München laut einer Vorabmeldung vom Samstag, dass die Bekämpfung der Seuche "überwiegend lokalen Ärzten und Pflegern sowie humanitären Helfern" überlassen worden sei. Die Hilfe der internationalen Gemeinschaft "kam zu spät und war zu gering".