New York (dpa) - Der Chef des Sony-Konzerns in Japan, Kazuo Hirai, hat sich wohl schon frühzeitig besorgt um die Nordkorea-Satire "The Interview" gezeigt. Lange vor der Cyber-Attacke gegen das Filmstudio habe Hirai Anstoß an Filmszenen genommen, berichtet die "Los Angeles Times". Aus einem von den Hackern veröffentlichen Mail-Verkehr geht hervor, dass Hirai von Juni an mehrmals die Entschärfung der Schlussszene verlangte und auch erwirkte. Der Film endet mit der Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un.