Dortmund (SID) - Bei der Nationalmannschaft rückte der spätberufene Roman Weidenfeller ohne Murren ins zweite Glied, bei Borussia Dortmund erlebt der Weltmeister die wohl härtesten Zeit seiner Laufbahn. Degradiert und für den Rest der Hinrunde auf die Bank beordert, setzt Trainer Jürgen Klopp derzeit auf den Australier Mitchell Langerak.

"Roman ist nichts vorzuwerfen", betonte Klopp, wohlwissend um einige Aussetzer seines Keepers in der Hinrunde. Dass er seiner Torhüter-Institution mit immerhin 407 Pflichtspiel-Einsätzen für den BVB die Entscheidung nicht persönlich, sondern im Mannschaftskreis mitgeteilt hatte, sorgte für einen bitteren Beigeschmack.

Inzwischen hat Klopp seine Maßnahme in einem Gespräch mit seinem Routinier geklärt. Im neuen Jahr, so der BVB-Coach, beginnt alles bei null. Doch fest steht: Den Großteil seiner Zukunft beim BVB hat der 34 Jahre alte Weidenfeller angesichts des Vertragsendes 2016 bereits hinter sich.