Frankfurt/Main (SID) - Eintracht Frankfurts Klub-Ikone Karl-Heinz Körbel verstand die Welt nicht mehr. "Meier, was ist aus dem Fußball geworden, wenn sie dich schon Fußball-Gott nennen", scherzte der 60-Jährige. Adressat der Frotzelei war Alexander Meier, Offensiv-Allrounder der Hessen und mit 13 Toren treffsicherster Akteur in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga.

"Haste gesehen? Ich bin die Nummer eins", entgegnete Meier (31) mit großer Genugtuung. Herbstmeister, wenn man so will, ist der Hüne also schon. Und vielleicht ja auch bald Torschützenkönig - sollten die Frankfurter auch in der Rückrunde ähnlich erfolgreich spielen und Meier die Chancen so kaltschnäuzig nutzen wie bisher.

Tatsächlich ist die Effizienz Meiers große Stärke, denn die Leistungsdaten weisen ihn als einen Spieler mit äußert wenig Ballkontakten aus. "Aber seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach phänomenal", lobt Ex-Trainer Friedhelm Funkel.