Berlin (AFP) Zwei Kirchenvertreter haben die umstrittene Forderung der CSU verteidigt, dass Migranten zuhause Deutsch sprechen sollten. "Ein Einwanderungsland zu sein bedeutet auch, dass man von den Zuwanderern eine Integrationsleistung verlangt. An erster Stelle sollte das Erlernen der deutschen Sprache stehen, da davon alle profitieren", schrieben der Berliner Pfarrer Frank-Michael Scheele und der Sozialwissenschaftler Gert G. Wagner in einem Beitrag für den "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Insofern habe der CSU-Vorstoß "als Impuls für dieses Anliegen etwas Gutes" gehabt.