Berlin (dpa) - Die Spionageattacke auf eine Mitarbeiterin im Kanzleramt von Angela Merkel wirft weiter Fragen auf. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, nannte die Meldungen "eine beunruhigende Mitteilung". Die Klärung, woher der Trojaner stamme, sei nun "von überragender Bedeutung", sagte Bosbach der "Frankfurter Rundschau". Es müsse auch geklärt werden, ob es sich um einen Einzelfall handele oder ob systematisch versucht werde, Mitarbeiter des Kanzleramtes auszuspähen.