New York (AFP) Die UN-Vollversammlung hat mehr Rechte für die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar angemahnt. In einer Resolution äußern die Mitgliedstaaten ihre "ernste Besorgnis" über die Lage der Rohingya im westlichen Bundesstaat Rakhine, wo seit Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen im Jahr 2012 rund 140.000 Menschen in improvisierten Lagern leben. Die nicht bindende Resolution fordert die Regierung auf, für den Schutz der Rechte aller Einwohner von Rakhine zu sorgen und der Minderheit der Rohingya einen gleichberechtigten Zugang zur Staatsbürgerschaft sowie zu staatlichen Dienstleistungen zu gewähren.