Garmisch-Partenkirchen (SID) - An einem Bahnübergang in der Nähe der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen ist am Dienstagmorgen ein Zug mit einem Sattelschlepper zusammengestoßen, der Material für die Vierschanzentournee geladen hatte. Das berichtete der Bayerische Rundfunk. Während der Lokführer und die Reisenden unverletzt blieben, trug der LKW-Fahrer leichte Blessuren davon. Gegen ihn wird wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt.

Nach Angaben des Münchner Merkur bestellte der verantwortliche Regisseur Thomas Strobl kurzfristig 15 neue Kameras für die Tournee, die aus Florenz geliefert wurden. "Ich bin sehr guter Dinge, dass alles klappt", wird Strobl in der Zeitung zitiert.

Im Vorfeld des zweiten Springens der Tournee am Neujahrstag haben die Organisatoren nun mit einem logistischen Problem zu kämpfen: Die Wildenauer Straße, die über die Bahnschienen führt, ist die einzige größere Zufahrt zum Skistadion. Auch der Zugverkehr war auf unbestimmte Zeit unterbrochen.